Schchrattenfluh Ost (LU)

1'937 m

Das Beste gleich vorweg: Die Tour kann auf unterschiedliche Weise verkürzt und verlängert werden, sodass für jeden etwas dabei sein sollte.

In der beschriebenen Variante ist eines gewiss: Die Strecke ist nicht überlaufen und zu keiner Jahreszeit ein Gedränge :-)

Los geht es in Flühli, gleich bei der Brücke, wo es auch ins Chessiloch geht, stehen etwa 10 Gratisparkplätze zur Verfügung; super. 

Über den Weiler Torbach gehts nun hoch zur Alp Ämmetal - die Passagen im Wald sind bei schlechtem Wetter hier recht nass und teilweise auch dreckig. Aber von einer Wanderung will man schliesslich auch Erlebnisse nach Hause mitnehmen..

Gleich nach der Alp sollte man den Abzweiger nicht verpassen, es geht das gerücht um, dass dies trotz Tafel schon erfahrenen Berggehern passiert sein soll ;-) Aber dies sind sicher nur Gerüchte.

 

 

 



 

Über Alpwiesen gehts nun die nächsten 400 Höhenmeter hoch - bei nassem Wetter etwas rutschig, da kein eigentlicher Weg vorhanden ist, jedoch nie gefährlich.

Ab dem Grat von der Ober Gummenegg ist es nicht mehr weit zum Abzweiger auf den Strick, rechts davon gehts gleich steil - und ich meine steil - runter zum Punkt 1772. Diese Passage ist bei Nässe mit Vorsicht zu geniessen. Weiter führt nun der Weg in der Westflanke des Strick bis zum Heftiboden und von da in wenigen Minuten zur Heftibodenhütte.

Von hier aus kann man dann weiter westwärts über den Turm zum Hengst und die bekannteren Gefielde der Schrattenfluh.

Für mich ging es nun ab hier talwärts zurück zur Hirsegg und von da mehr oder weniger dem Emmenuferweg folgend zurück nach Flühli.

Unterschiedliche Varianten sind auch auf der Karte gut ersichtlich.
 

ACHTUNG: im Karstgebirge sind Bäche und Brunnen selten, man sollte sich selber mit genügend Getränken ausstatten und nicht auf Wasserquellen unterwegs hoffen.

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