Piz Palü (GR/I)

3'900 m
Details

Fährtenleser

Aufstieg total

Jan Malär

↑ 1'565 hm

Abstieg total

Touren Beschrieb

↓ 1'565 hm

Hochtour

Gehzeit (ohne Pausen)

Touren Technik

8:00 h

WS +

Karte

Panorama / Gipfel

Fotogallerie

Video

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Der Piz Palü ist neben dem Piz Bernina die dominierende Figur der Berninagruppe. Von der Diavolezza aus gesehen ist er die imposanteste Erscheinung im 'Bankettsaal der Alpen'.

Der heutige Normalanstieg auf den Piz Palü führt von der Diavolezza im Norden über den zerklüfteten Persgletscher auf die Schulter des Ostgrates und von dort über die zum Teil ausgesetzte und steile Schneide zum Ost- und Hauptgipfel. Die Route ist bei guten Verhältnissen technisch wenig anspruchsvoll, bei Blankeis aber stellenweise durchaus heikel. Die Eisbrüche am Fuss des Piz Cambrena und die zahlreichen, oft tückischen Gletscherspalten erfordern eine sorgfältige Wegwahl, alpine Erfahrung und eine komplette Hochtourenausrüstung, hinterlassen aber starke Eindrücke. Die Ebene oberhalb der Eisabbrüche wird auch 'Schnapsboden' genannt, dies weil es Gerüchte gibt, dass hier Bergführer ihren Gästen zur stärkung der Nerven und der Ausdauer hier einen ersten Schnaps ausgegeben haben sollen. Bis zum Mittelgipfel sollte man von der Diavolezza mindestens vier bis fünf Stunden veranschlagen. Bei winterlichen Skitouren auf den Piz Palü werden die Skier in der Regel am Ostgrat (beim sogenannten Skidepot) abgelegt und die Bergsteiger überwinden den letzten Gratanstieg mit Steigeisen.

Graubünden, Hochtour, Diavolezza, Piz Palü, Eis, Schnee, Fels, Gletscher