Wildstrubel

3'244m

Auf der Iffigenalp beginnt das Abenteuer - um hierher zu kommen musst du allerdings die beschränkten Fahrzeiten der Bergstrasse beachten. 

Die letzten 3 km auf die Iffigenalp sind im Einbahnverkehr geregelt.
Immer 00:30 – 00:45 = Bergfahrt
Immer 00:00 – 00:15 = Talfahrt

Der Aufstieg zu den Rawilseeleni ist sehr abwechslungsreich aber schon mit etlichen Höhenmetern gespickt (900hm).

Ab hier wird der Weg nun einsamer, es geht zum Tierberglisattel und von da dann (leider) bergabwärts zum Rezligletscherseeli.

Ab hier gibt's nun nur noch eine Richtung zum Gipfel, nämlich aufwärts. Über den ab und zu mit Steinmännern gekennzeichneten Weg geht's bis zur Felsnase auf 3'021m.  Ab hier in nordwestlicher Richtung bis zum Gipfel.

Dieser ist ein wenig enttäuschen, kein Felsiger Gipfel, sondern eine Kuppe mit Schotter belegt - was jedoch der fantastischen Rundsicht keinen Abbruch tut.
Richtung Südost gehts den 'Grat' runter dem Chli Schneehore zu. Immer auf dem Grat, je nach Gelände, mal ein wenig links oder rechts ausweichend erreicht man das Schneehore und auch das Rothorn. Noch in westlicher Richtung dem Grat folgend verlässt man diesen rechter Hand, wenn einem die Stelle gut erscheint um auf der nördlichen Seite den Gletschersee zu umrunden.

Die folgende Gletscherquerung sollte man nur machen, wenn entweder der Schnee noch tragfähig ist oder der Gletscher gut ausgeapert ist und die Spalten auch zu sehen sind.

Immer in Richtung Westen bis nördlich des Pointe de Vatseret berquert man den Gletscher - was bei Top Bedingungen ab 1h zu schaffen ist, kann auch m al 3h dauern.

Bei Zeit und Gelegenheit noch einen Abstecher aufs Wisshore oder direkt zur SAC Hütte um sich mal wieder etwas warmes zu gönnen ist auch angesagt.

Der folgende Abstieg, auch wenn es nur abwärts geht, zehrt nochmals an den Kraftreserven - 1'400m, und dann ist es geschafft.

 

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