Piz Ault da Medel

2'479 m

Eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch - zuerst das Val Plattas, welches aus dem Winterschlaf erwacht ist und mit unendlichen Gerüchen die verschiedensten Insekten lockt und in prächtigen Farben ins Frühjahr erwacht und dann ab der Fuorcla Weitblicke in unterschiedliche Richtungen zu den Gipfeln der Bündner Alpen.

Die Anreise erfolgt bis Curaglia, wo sich der öffentliche Parkplatz oberhalb der Kirche befindet. Der Anmasch durch das Val Plattas kann abgekürzt werden, wenn man bis zum Parkplatz Pardatsch fährt - dazu ist jedoch eine Bewilligung notwendig. Diese kann bei der Gemeinde Medel/Lucmagn in Curaglia eingeholt werden (Kosten ca. CHF 10.00 für Kurzaufenthalt, CHF 50.00 für die Saison). Wenn das Gemeindebüro geschlossen ist, erhält man die (Kurz) Bewilligung ebenfalls im Hotel Vallatscha oder im Hotel Medelina in Curaglia.

So startet man nun bei Pardatsch und kann den erwachenden Sommer beim Aufstieg auf die Alp Sura in sich aufnehmen.

Seit 2020 verläuft der Weg nun neu auf der rechten Seite der Schwemmebene und quert erst zuhinterst im Tal den Bach. Dies hat den Vorteil, dass die baufällige Brücke nicht erneuert werden musste und man hinten trotzdem trockenen Fusses auf die andere Seite wechseln kann.

 

Beim markanten Stein bei P 2028 zweigt der Weg nun rechts ab und man steigt zuerst flach, später steil im Culoir der Fuorcla dalla Buora entgegen. Sobald man die Fuorcxla erreicht hat, zweigt der Weg wiederum rechts ab und ab hier beginnt die Grattour, welche sehr abwechslungsreich verläuft, meist in gutem Gehgelände, 2 oder 3 mal nimmt man dann halt auch die Hände zum Hosensack raus.

Der erste (höhere) Gipfel wird in vielen Karten nicht benamst andernorts heisst er Piz Ault da Medel - aber schon paar Minuten später folgt dann der offizielle Gipfel des Piz Ault. 

Mit diesem hat man die höchsten Punkte überschritten und es geht schon wieder über den Grat nach unten in Richtung der Forsthütte bei P 1973. Wenn man im zeitigen Sommer unterwegs ist und die Alpenrosen noch blühen, wird man von einer Armada Schmetterlinge (Schwalbenschwanz?) auf diesem Pfad begleitet.

 Ab hier erfolgt dann der langgezogene Abstieg zum Ausgangspunkt. Dank zwei (markierten!) Abkürzungen muss nicht der gesamte Weg über die Forststrasse begangen werden - hier hat es zwar ausser ab und zu einem Biker - kein Verkehr, aber das Gehen auf der Strasse ist auch nicht so prickelnd.